Änisbrötli
Zutaten
- 3 Eier
- 300 gr Puderzucker
- 1 EL Kirsch oder Zitronensaft
- 1 Prise Salz
- 1 gehäufter TL Anis
- 400 gr Mehl
Zubereitung
Eier und Puderzucker zu einer Creme schlagen (im Rührwerk 10 Minuten). Anis, Kirsch oder Zitronensaft und Salz zugeben. Das gesiebte Mehl darunterarbeiten. Die genaue Mehlmenge hängt von der Grösse der Eier ab. Jedenfalls soll der Teig so fest sein, dass man ihn mühelos zu einer Kugel formen kann. Über Nacht kühl stellen.
Am nächsten Morgen den Teig etwa 1 cm dick auswallen. Holz- oder Tonförmchen darauflegen, den Teig ringsum abschneiden. Die Form stürzen und den Teig mit der Hand sorgfältig in die Form drücken. Den Teig lösen und den Rand mit einem Teigrädchen oder Messer egalisieren.
Die Anisbrötchen auf ein mit Butter bestrichenes Blech legen und bei Küchentemperatur 24 Stunden trocknen lassen. Dabei darf man die Bleche nicht aufeinandersetzen. Unsere Grossmütter legten sie auf den Schrank. Darauf beruht das Geheimnis der sogenannten «Füsschen> dieser Biskuits. Die Anisbrötli im auf 160 Grad vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten vorsichtig backen. Sie dürfen keine Farbe annehmen. Auch die Unterseite sollte hell bleiben.
Nach dem Backen ist dieses Gebäck hart. Damit es weich und zart wird, muss man die Brötchen 3 - 4 Tage offen an der Luft stehen lassen. Dann in eine Blechdose versorgen und erst nach 2 - 3 Wochen essen.